Prämien aus Fairem Handel
Die Mitglieder bestimmen über die Verwendung der Prämien
Über die zusätzlichen Prämiengelder aus Fairem Handel bestimmen die Mitglieder der Genossenschaften gemeinsam in einem demokratischen Prozess. Die Bedürfnisse der Beteiligten und ihrer Organisation kommen so zum Tragen. Um Transparenz zu gewährleisten, dokumentieren die Organisationen ihre Entscheidungen.
Zum Beispiel:
COOPROAGRO aus der Dominikanischen Republik
Mit den Prämiengeldern aus Fairem Handel wurden bei der kakaokooperative Cooproagro etwa eine Schule saniert, die Stromversorgung in den Dörfern verbessert und Brücken gebaut. „Gerade in der Regenzeit werden anschwellende Flüsse oft zu einem unüberwindbaren Hindernis. Im Krankheitsfall kommen die Betroffenen nicht schnell genug zum nächsten Arzt. Das kann lebensbedrohlich werden“, erklärt Joan Manuel Heredia von Cooproagro. „Die Regierung kümmert sich oft nicht um notwendige Verbesserungen in abgelegenen Dörfern. Deshalb hat die Kooperative beschlossen, selbst aktiv zu werden.“ Der Brückenbau kostete rund 70.000 Euro.
Prämiengelder aus Fairem Handel
Im Falle von Kakao werden im Fairtrade-System mehr als ein Drittel der Prämiengelder für die Fortbildung der Kleinbäuerinnen und -bauern verwendet. Ein Drittel wird direkt an die Bauern ausgeschüttet, um unter anderem bessere Qualitäten zu honorieren. Der Rest fließt in gemeinschaftliche Anschaffungen von landwirtschaftlichem Gerät und Betriebsmittel, den Bau von Gemeinschaftszentren und in die Verbesserung der Infrastruktur, die oftmals nicht nur den Mitgliedern, sondern der gesamten Gemeinde zugute kommt. Zusätzlich zu den im Fairtrade-System vorgeschriebenen Prämien werden bei EZA Schokoladen höhere Zahlungen für die besonderen Kakao-Qualitäten entrichtet.
Weitere Information:
Fairtrade Foundation - Fairtrade and Cocoa (Studie in Englisch)
Welt der EZA Schokolade
Hochwertige Bio-Zutaten aus Fairem Handel verschmelzen bei ausgewählten Chocolatiers zu unseren Schokoladen



