Verarbeitung von Kaffee
Die Aufbereitung ist arbeitsintensiv
Nass verarbeitete Arabicakaffees nennt man im Welthandel entsprechend ihrer Herkunft „Other Milds“.
Bei der nassen Aufbereitung werden die Kaffeekirschen in einer speziellen Maschine, dem Pulper, weitgehend vom Fruchtfleisch befreit und dann für 12 bis 36 Stunden in einem Wasserbecken gelagert, wo ein Gärungsprozess stattfindet.
Nach der sogenannten Fermentation muss der Kaffee nochmals gewaschen werden, um eventuelle Fruchtfleischreste abzuspülen. Anschließend werden die Bohnen getrocknet.
Diese Trocknung auf speziellen Trockenplätzen dauert rund 10 – 15 Tage. Danach nennt man den Kaffee „Pergamino“. Die Bohnen werden geschält und von noch verbliebenen Umhüllungen (Pergamenthülle und Silberhäutchen) befreit.
Während des gesamten Arbeitsprozesses wird immer wieder sortiert, separiert und gesichtet – zuletzt nach Größe, Dichte und Farbe. Dies geschieht meist von Hand.
Liegt der Kaffee in den verschiedenen Qualitätsabstufungen vor, wird er in Säcke abgefüllt und kann weitertransportiert werden.
Nur gerösteter Kaffee kann sein volles Aroma entfalten.



