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Information, Bildung, Wissenschaft und Kultur Wissenschaft und Forschung
Paulo Freire Zentrum -
Zentrum für transdisziplinäre Entwicklungsforschung und -bildung
Das Paulo Freire Zentrum wurde 2004 als Kooperationsprojekt von ÖFSE und Mattersburger Kreis gegründet und ist nach dem brasilianischen Befreiungspädagogen Paulo Freire benannt. Ziel ist es, eine wissenschaftliche Auseinandersetzung von Theorie und Praxis in der Entwicklungspolitik anzuregen. Das Freire Zentrum versteht sich somit als Diskussionsplattform, die sowohl den AkteurInnen der entwicklungspolitischen Szene als auch dem wissenschaftlichen Nachwuchs eine Möglichkeit zu Reflexion und Diskussion relevanter Themen bietet.
Ein weiterer Schwerpunkt des Zentrums ist die Ausrichtung und Organisation der Entwicklungstagungen, die alle zwei bis drei Jahre in einer anderen Universitätsstadt Österreichs abgehalten werden. Zusätzlichen Raum für freien Gedankenaustausch bieten Symposien und andere aktuelle Veranstaltungen, die ausführlich dokumentiert auf der Homepage des Paulo Freire Zentrums nachzulesen sind.
Ziele des Paulo Freire Zentrums
Das Paulo Freire Zentrum verfolgt folgende Ziele (Forschung - Bildung - Politik):
Bildung bedenkt Praxis:
Das Paulo Freire Zentrum bietet Räume an, in denen über Weltentwicklung nachgedacht wird. Weltentwicklung ist komplex, vielschichtig und widersprüchlich. Einfache Antworten sind oftmals falsch, ethische Entscheidungen sind vielfach schwer zu treffen. Weltentwicklung geht alle an und berührt alle.
Entwicklungszusammenarbeit und Entwicklungsforschung führen einen Dialog:
Entwicklungszusammenarbeit braucht die kritische Reflexion und erfordert eine politökonomische Alphabetisierung. Transdisziplinäre Entwicklungsforschung reflektiert und unterstützt AkteurInnen der Entwicklungszusammenarbeit, trotz der Widersprüchlichkeit der Weltentwicklung Strategien der ganzheitlichen Entwicklung zu erarbeiten.
Bildung politisiert Entwicklung:
Die Welt ist nicht, sondern ist stets im Werden. Bildung klärt auf, dass der Status Quo Vergangenheit und Zukunft hat. Armut, Hunger und Globalisierung sind kein Schicksal, sondern gemacht. Wer beginnt, die Welt mit den Augen Paulo Freires zu lesen, erkennt, dass jede Person SchöpferIn der Welt ist; jede einzelne Person Entwicklung gestalten kann.
Wissenschaft und Forschung haben in der österreichischen EZA keinen vorrangigen Stellenwert. EZA-Akteure sind insbesondere die österreichischen Universitäten und die Akademie der Wissenschaften. An der Akademie der Wissenschaften besteht eine Kommission für Entwicklungsfragen. Hinweise zu Umfang und konkreten Aktivitäten bietet das ÖFSE-Handbuch "Studieren, Lehren, Forschen". Weitere Auskünfte erteilt der ÖFSE-Fachbereich Bildungszusammenarbeit.
Forschungseinrichtungen in Österreich sind in eza.at auch unter "Akteure: Universitäten und Forschungseinrichtungen sowie über die Organisationsdatenbank einsehbar.
fodok - die Forschungsdokumentation an der Universität Graz als weltweites Wissens- und Forschungsportal, in dem alle Forschungsleistungen an der Uni gesammelt und strukturiert werden.
Seit Herbst 2002 steht die fodok sowohl intern als auch extern unter http://www.uni-graz.at/fodok zur Verfügung.
Entwicklungstagung
Mit Beginn 2001 wurde ein entwicklungspolitischer Reflexionsprozeß über den Beitrag privater Organisationen zur Stärkung der Zivilgesellschaft begonnen.
Der Reflexionsprozeß GLOBALISIERUNG ENT-WICKELN wird vom Matterburger Kreis und der AGEZ verantwortet. Die 2. Entwicklungspolitische Tagung fand im Dezember 2003 in Graz statt.
15. Jahreskonferenz der European Association for International Education (EAIE)
Wien war der Veranstaltungsort der diesjährigen 15th Annual EAIE Conference, die von 10. bis 13. September 2003 stattfand.
Anfrageservice & Document Delivery
www.eza.at
updated 07.01.2004/ gbi
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