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Förderungen und Finanzierungen Finanzierung von Ausbildungsmaßnahmen weltweit und in Österreich
Der Aufbau bzw. die Stärkung von personellen und institutionellen Bildungskapazitäten der Entwicklungsländer ist ein wichtiges Anliegen der österreichischen Entwicklungszusammenarbeit. Einen wesentlichen Beitrag dazu leistet die Förderung von Studien- und Ausbildungsvorhaben von Personen aus diesen Ländern in Österreich, in ihren Herkunftsregionen oder in Drittländern. 2009 studierten rund 12.000 Personen aus Entwicklungsländern in Österreich.
Zentrale Informationsstelle ist die Anfang 2009 neu konstituierte ÖAD-Gmbh. Im Auftrag des BMWF und der ADA führt die Agentur eine Reihe von Förderungsprogrammen durch. Informationen zu diesen Stipendienaktionen, wie z.B. Bewerbungskriterien und -modalitäten, können auf der Stipendiendatenbank www.grants.at des Österreichischen Austauschdienstes abgerufen werden.
Von der OEZA mitfinanziert werden auch Fördermaßnahmen bei Betreuungsorganisationen. Es sind dies
Afro-Asiatisches Institut in Wien
Afro-Asiatisches Institut in Graz
Afro-Asiatisches Institut in Salzburg
Österreichisches Lateinamerikainstitut
Österreichischer Orient-Gesellschaft Hammer-Purgstall
Informationen über diese privaten EZA-Akteure finden sich in der ÖFSE-Organisationsdatenbank unter der Rubrik Betreuungsorganisationen. Die Katholische Frauenbewegung Österreichs finanziert dieses Programm bei allen drei Afro-Asiatischen Instituten mit.
Mit dem seit 2010 neu aufgelegten Förderprogramm APPEAR versucht die ADA institutionelle Bildungskapazitäten in Entwicklungsländern zu stärken. Österreichische Partner im tertiären Bildungssektor sind eingeladen, über Partnerorganisationen vor Ort Fördermaßnahmen durchzuführen. Dadurch wird es in den kommenden Jahren zu eine Gewichtsverschiebung kommen, indem Fördermaßnahmen für Studierende aus EL in Österreich zurückgefahren werden.
Informationen dazu bieten Dokumente aus 2007 und 2009 des "Rundes Tisches", einer vom Kontakt Komitees Studienförderung Dritte Welt und ÖAD-Gmbh geführten Plattform.
Seit dem Wintersemester 2001/02 sind alle ordentlichen und außerordentlichen Studierenden einer Universität in Österreich verpflichtet, einen Studienbeitrag zu bezahlen. Es wurden jedoch Staaten und Gebiete festgelegt, deren Angehörigen der Studienbeitrag (zumindest teilweise) von den jeweiligen Universitäten rückerstattet werden kann. Informationen zum Studienbeitrag an den österreichischen Universitäten finden Sie auf der Homepage des www.bmwf.gv.at.
Auslandsaufenthalte für österreichische Studierende, Wissenschafterinnen und Wissenschafter sowie Lehrpersonal vermitteln und fördern das Bundesministeriums für Wissenschaft und Forschung sowie die österreichischen Universitäten. Die Stipendiendatenbank www.grants.at des Österreichischen Austauschdienstes bietet einen Überblick über derartige Programme sowie detaillierte Informationen dazu. Die Büros für internationale Beziehungen (siehe Akteure: Universitäten und Forschungseinrichtungen) an den jeweiligen Universitäten sind weitere Kontaktstellen für Auskünfte zu diesem Thema.
Anfrageservice & Document Delivery
www.eza.at
updated 22.04.2010/ gbi
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