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  EZA-Organisationen

Überblick

Als EZA-Organisation werden private Einrichtungen verstanden, die in unterschiedlicher Rechtsform, zumeist aber als gemeinnützige Vereine entwicklungspolitische Ziele verfolgen und als Träger der privaten EZA bezeichnet werden können.
Insgesamt sind alle EZA-Organisationen Non-Profit-Organisationen - NPO’s und werden dem Dritten Sektor, dem Bereich zwischen Markt und Staat zugeordnet. Zur heute zunehmende Bedeutung des Dritten Sektors wird u.a. vom NPO-Institut an der Wirtschaftsuniversität Wien geforscht und publiziert.

In Österreich sind mehr als 700 EZA-Organisationen bekannt. Sie sind eine Grundlage der österreichischen Entwicklungspolitik, verstehen sich als Anwaltschaft der Menschen im Süden ebenso wie als Durchführungs- und Finanzierungspartner von EZA-Akteuren im Süden. Ein Spannungsfeld ergibt sich aus ihrer kritischen Distanz zur öffentlichen EZA, deren Partner sie aber wiederum bei verschiedensten Vorhaben sind.

Die meisten bestehen als lokale Initiativen. Etwa 80 Organisationen sind professionelle EZA-Akteure, d.h. verfügen über hauptamtliches Personal und eine Bürostruktur. Rechnet man Auslandsmitarbeiter mitein, sind mehr als 1000 Personen hauptamtlich in EZA-Organisationen tätig.

Die Finanzierung von EZA-Organisationen ist wie ihre Größe, Struktur und Zielsetzung sehr unterschiedlich. Die Kooperation zwischen Staat und der privaten EZA ist jedenfalls bedeutsam. Das Spendenwesen hat in der österreichischen EZA größere Bedeutung als in anderen Bereichen des Dritten Sektors.

Mit der ÖFSE-Organisationsdatenbank besteht ein Verzeichnis über einen Großteil der österreichischen EZA-Organisationen. Viele Organisationen sind auch in Organisationsregistern der OECD verzeichnet.


Anfrageservice & Document Delivery
www.eza.at
updated 10.04.2003/ gbi
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