Als Akteure der EZA sind die Universitäten in unterschiedlichster Weise tätig. Zum einen gibt es entwicklungspolitisch relevante Veranstaltungen an Universitäten. Das jeweilige Angebot ist über die einzelnen Universitäten abrufbar. An der Universität Wien existiert das „Projekt Internationale Entwicklung", das seit dem Studienjahr 1998/99 das Wahlfach „Internationale Entwicklung" anbietet. Die Universität für Bodenkultur unterhält als wissenschaftliche Einrichtung das Netzwerk „Research for Development Forum“, das sich als multidisziplinäre Plattform zur Förderung von entwicklungsrelevanter Forschung versteht.
Zum anderen sind Universitäten auch in der Betreuung und Beratung von Studierenden aus Entwicklungsländern tätig. Die AusländerInnen- bzw. internationalen Referate der Österreichischen Hochschülerschaft (ÖH) und die Geschäftsstellen des Österreichischen Austauschdienstes (ÖAD) sowie die Referentinnen und Referenten für das Auslandsstudium an den einzelnen Fakultäten und Universitäten sind Gesprächspartner für ausländischen Studierende, Stipendiatinnen und Stipendiaten.
Für den Forschungsbereich besteht mit der Kommission für Entwicklungsfragen der Österreichischen Akademie der Wissenschaften eine Finanzierungs- und Koordinationsstelle für Forschungsprojekte. Die Akademie der Wissenschaften bietet auch in Zusammenarbeit mit IHE Delft (Niederlande) und mit der Egerton University in Kenia eine postgraduale Weiterbildung für Limnologinnen und Limnologen, IPGL - International Post-Graduate Training Programmes in Limnology, an.
Auch außeruniversitäre Forschungseinrichtungen und -gesellschaften sind als Akteure der Entwicklungszusammenarbeit tätig, gestalten entwicklungspolitisch relevante Studienangebote und fördern Projekte bzw. betreuen Stipendiatinnen und Stipendiaten. In diesem Zusammenhang wären besonders zu erwähnen: Österreichisches Forschungszentrum Seibersdorf, Österreichisches Studienzentrum für Frieden und Konfliktforschung, European University for Peace Studies und Joanneum Research Forschungsgesellschaft sowie der Fonds zur Förderung der wissenschaftlichen Forschung (FWF).
Entwicklungsrelevante Forschungsprojekte werden auch über das 7. EU Rahmenprogramm für Forschung, technologische Entwicklung und Demonstration gefördert. In Österreich bietet die Österreichische Forschungsförderungsgesellschaft (FFG) umfassenden Informationsservice zum EU Rahmenprogramm an.
Die Servicestelle für elektronische Forschungsförderer Informationen, ELFI-Dienstleistung sammelt und strukturiert Informationen zur Forschungsförderung.
In der Online - Datenbank wird dieses Angebot gezielt aufbereitet und Wissenschaftlern, Forschungsreferenten, Studierenden sowie Unternehmen zur Verfügung gestellt. Der Aufbau der Datenbank ermöglicht den Nutzern einen direkten, an der individuellen Fragestellung orientierten Zugriff auf die Informationen. Die Anzeige der Förderprogramme erlaubt es, auf einfache Weise Adressinformationen über Förderer, Projektträger und Ansprechpartner zu erhalten.
Ausschreibungstexte sowie Merkblätter und Formulare können direkt aus der Datenbank geladen werden.
Die Nutzung der ELFI-Datenbank ist kostenpflichtig.
ELFI - Ansprechpartner: ulrike.schneider@uv.ruhr-uni-bochum.de
Das Researcher’s Mobility Portal Austria ist die österreichische Seite des europäischen Portals ERA-MORE - The European Network of Mobility Centres. Es bietet detaillierte Informationen für nicht-österreichische Wissenschafterinnen und Wissenschafter, die in Österreich forschen möchten.
Anfrageservice & Document Delivery
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updated 26.3.2007/ mla
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